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Training mit unseren Hunden
Auch wenn der Samojede eher als der Familienhund unter den Schlittenhunden gilt, so ist er doch auch ein Schlittenhund und will entsprechend beschäftigt werden. Hierfür bieten sich ganz vielfältige Möglichkeiten. Neben einer körperlichen Auslastung spielt aber auch die geistige Beschäftigung eine ganz wesentliche Rolle.
Seitdem unsere Makani 1 Jahr alt ist und die Hüftuntersuchung ergeben hat, dass keine Hüftgelenksdysplasie vorliegt, wird sie von uns als Schlittenhund trainiert. Insofern war es schön, dass uns auch gleich der Winter 2008/09 die Schneebedingungen für den Einsatz eines Hundeschlittens geboten hat. Allerdings stellte der Einsatz nur eines Hundes am Schlitten auch besondere Anforderungen. Daher haben wir uns beim Kauf des Schlittens für ein besonders leichtes Einsteigermodell, den Husky-Buggy der Firma Danler, entschieden. Damit die Belastung für Makani trotzdem nicht zu groß wird (ein gesunder Schlittenhund kann durchaus das vierfache - unter Umständen bis zum achtfachen - seines eigenen Körpergewichts ziehen), haben wir bis auf wenige Testmeter den Job des Mushers unserem Sohn Thomas überlassen.
Hierbei hat sich unsere Makani als ein absolut zugbegeisterter Hund gezeigt. Wie man auf dem Bild erkennen kann, stürmt sie mit großer Freude und Begeisterung vorwärts. Um so mehr ist der Mushers in der Verantwortung zu wissen, wann die Belastung für den Hund zu viel wird und das Training entsprechend zu begrenzen.
Die meiste Zeit verwenden wir für das Training allerdings einen Dogscooter. Wir verwenden das Modell XH-4 mit arretierbarer Gabel, Spezialbereifung und Zugeinrichtung. Durch den geringen Rollwiderstand, kann Makani ohne Probleme auch allein einen von uns Erwachsenen über längere Strecken ziehen, wobei je nach Gelände durch Pedalen unterstützt wird. Auf diese Art und Weise haben wir schon Strecken von bis zu 10 km in etwas mehr als einer Stunde zurückgelegt.
Sowohl für den Schlitten, als auch für den Dogscooter verwenden wir eine Zugleine mit Ruckdämpfer. Dies entlastet die Wirbelsäule und die Gelenke des Hundes.
Im Dezember 2009 haben wir angefangen, auch unsere Päivi in das Zugtraining mit einzubeziehen. Aufgrund Ihres Alters will sie einfach auch etwas mehr ausgelastet werden. Allerdings liegt die Hauptarbeit weiterhin vor allem bei Makani und Päivi läuft streckenweise nur nebenher. Wenn sie sich richtig ins Geschirr legt, spürt man aber auch die doppelte Zugkraft. Insofern kann jetzt auch einer von uns Erwachsenen den Schlitten nehmen, wenn beide Hunde eingespannt sind. Der Winter 2009/10 hat hierfür auch schon genügend Möglichkeiten geboten.
Neben dem Zugtraining und vor allem in den wärmeren Monaten, wenn kein Zugtraining möglich ist (die Temperaturgrenze liegt bei 15 Grad Celsius), machen wir schöne große Spaziergänge. Makani und Päivi lieben es aber auch Hundefrisbee zu spielen und beide toben sich gern in unserem Hundeauslauf mit kleinem Agilityparcour aus.
Hinzu kommen noch verschieden Übungen aus dem Bereich des Dogdancing, die auch die geistige Forderung mit einbeziehen.
Film zu Dogdancingübung:
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Hinsichtlich der geistigen Auslastung freuen sich unsere Mäuse immer über Suchspiele, bei denen dann reichlich Leckerli im Einsatz sind. Es lohnt sich, damit schon im Welpenalter anzufangen.
Makani und Päivi sind immer richtig verrückt danach Neues zu lernen.
Ausstellungstraining
Für einen Hund der auf Hundeausstellung vorgeführt wird, ergibt sich noch ein gesondertes Ausstellungstraining. Man kann einen Hund, egal welcher Rasse, nicht unvorbereitet einfach in einen Ausstellungsring stellen. Hier kann man mit dem Welpen schon rechtzeitig mit kleinen und vor allem kurzen Übungen beginnen, sobald eine Konzentrationsfähigkeit für einige wenige Minuten gegeben ist. Mit Makani haben wir im Alter von 6 Monaten angefangen, für die Ausstellung zu trainieren und bei Päivi haben wir aufgrund der Erfahrungen noch früher angefangen.
Ziel dieses Trainings ist es, den Hund, unabhängig von allen Ablenkungen rundherum, voll auf sich zu konzentrieren und im bestmöglichen Stand und Lauf zu präsentieren. Das ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist und vor jeder Ausstellung wieder intensiver trainiert wird. Die Anforderungen an den Hund werden mit Aufstieg in den Klassen immer höher, so dass der noch nicht so ausgeprägten Konzentrationsfähigkeit eines Welpen auch Rechnung getragen wird. Dennoch ist es vorteilhaft, das Training rechtzeitig zu beginnen und dann lieber langsam die Intensität zu steigern.
Film zum Ausstellungstraining
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